Embryonenspende in Deutschland: Ablauf, Rechtslage & Praxis bei Kiwup

Embryonenspende Deutschland: Kryotank zur sicheren Lagerung kryokonservierter Embryonen im IVF-Labor der Kinderwunschpraxis Kiwup

Kinderwunschpraxis Kiwup • Fachleitfaden

Die Embryonenspende in Deutschland: Medizinische Praxis, Rechtslage und Orientierung für Spender- und Empfängerpaare

Ein umfassender Leitfaden zur Spende überzähliger Keimzellen, der Zuweisung über das Netzwerk Embryonenspende e.V. und der reproduktionsmedizinischen Behandlung bei Kiwup. Mit einer Experteneinschätzung von Dr. med. Julia Ittstein.

Das Thema Embryonenspende in Deutschland (fachsprachlich auch Embryoadoption) gehört zu den persönlichsten, ethisch tiefgehendsten und zugleich hoffnungsvollsten Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin.

In Deutschland stehen viele Paare nach einer erfolgreichen Kinderwunschbehandlung vor der Frage: „Was geschieht mit unseren verbliebenen, kryokonservierten Embryonen?“ Auf der anderen Seite suchen Paare nach oft jahrelangem, schmerzhaftem Ringen nach einem Weg, doch noch eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes erleben zu dürfen.

Als überregional tätige Kinderwunschpraxis begleitet das Team von Kiwup unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Julia Ittstein Patientinnen und Patienten aus ganz Deutschland. Dieser Praxisleitfaden beleuchtet die aktuelle Rechtslage in Deutschland, die Zuweisung über das offizielle Netzwerk Embryonenspende e.V., medizinische Voraussetzungen, Kosten sowie den konkreten Ablauf für beide Seiten.

1. Was versteht man unter einer Embryonenspende?

Bei einer Embryonenspende wird ein 5 tage alter Embryo im IVF-Labor – im Rahmen eines Kryotransfers – aufgetaut und in die Gebärmutter einer Empfängerin übertragen.

Dieser Embryo ist im Zuge einer Kinderwunschbehandlung (IVF oder ICSI) eines Paares entstanden, dessen eigene Familienplanung inzwischen vollständig abgeschlossen ist. Anstatt die verbliebenen Keimzellen ungenutzt zu verwerfen, gibt das ursprüngliche Paar diese frei, um einem anderen Paar mit unerfülltem Kinderwunsch die Erfüllung seines Lebenstraums zu ermöglichen.

Vergleich: Reproduktionsmedizinische Verfahren in Deutschland
Verfahren Genetik Mutter Genetik Vater Status in Deutschland Hauptindikation
Homologe IVF / ICSI Ja Ja Erlaubt Eileiterverschluss, OAT-Syndrom, idiopathische Fertilitätsstörungen
Donogene Samenspende Ja Nein (Spender) Erlaubt Azoospermie des Mannes, Solo-Mütter, lesbische Paare
Eizellspende Nein (Spenderin) Ja Verboten Vorzeitige Ovarialinsuffizienz, fehlende Eizellreserve, frühzeitge Wechseljahre
Embryonenspende Nein (Spenderin) Nein (Spender) Erlaubt (überzählige) Austherapiertes Paar, keine Chance mit eigenen Keimzellen schwanger zu werden, lesbisches Paar
Adoption eines Kindes Nein Nein Erlaubt Behördlicher Weg ohne eigenes Austragen

2. Embryonenspende in Deutschland: Was ist rechtlich erlaubt?

Immer wieder herrscht Verunsicherung darüber, ob eine Embryonenspende in Deutschland legal ist. Die Antwort lautet: Ja, unter streng definierten Voraussetzungen. Hier FAQ Embryonenspende finden Sie eine Übersicht vom Netzwerk für Embryonenespende e.V. mit den häufig gestellten Fragen zum Thema Embryonenspende.

  • Das Embryonenschutzgesetz (ESchG): Das ESchG verbietet in Deutschland die gezielte Spende unbefruchteter Eizellen sowie das Erzeugen von Embryonen auf Vorrat für Dritte. Die Weitergabe bereits existierender, ungeplant entstandener, überzähliger Embryonen ist jedoch nicht verboten (vgl. https://www.gesetze-im-internet.de/eschg/BJNR027460990.html und vgl. https://www.netzwerk-embryonenspende.de/index.html “ Häufig gestellte Fragen“). Entstehen im Rahmen einer regulären Kinderwunschbehandlung mehr Embryonen als für die eigene Schwangerschaft benötigt werden, dürfen diese verworfen werden oder altruistisch gespendet werden.
  • Klare Mutterschaft ab Geburt: Nach § 1591 BGB ist die Frau, die das Kind zur Welt bringt, rechtlich ausnahmslos die Mutter. Ein aufwendiges Adoptionsverfahren entfällt.
  • Rechtliche Absicherung der Spender: Der Partner der austragenden Frau wird durch Ehe oder Vaterschaftsanerkennung der rechtliche Vater. Die biologischen Spender haben keinerlei elterliche Pflichten oder Rechte. Es entstehen weder Unterhaltsansprüche noch ein Erbrecht oder Umgangsrechte.
  • Recht auf Kenntnis der Abstammung: Das Bundesverfassungsgericht garantiert jedem Menschen das Recht auf Kenntnis seiner biologischen Wurzeln. Spenderdaten werden daher für 110 Jahre sicher dokumentiert.

3. Für wen kommt eine Embryonenspende infrage?

Indikationen für das Empfängerpaar

  • Kombinierte Subfertilität: Beide Partner weisen schwere Einschränkungen auf (z. B. vorzeitige Ovarialinsuffizienz und Azoospermie).
  • Wiederholtes Therapieversagen: Mehrere Versuche mit eigenen Keimzellen blieben ohne Einnistung und es besteht keine hinreichende Aussicht auf Erfolg weiterhin mit den eigenen Keimzellen zu arbeiten.
  • Genetische Risiken: Die Empfängerin oder beide Partner tragen Anlagen für schwere erbliche Erkrankungen.

Medizinische Voraussetzungen

  • Altersgrenzen für Wunschelternpaare– Frauen: Vollendung des 44. Lebensjahres (entpr. 45. Geburtstag)- Männer: Vollendung des 54. Lebensjahres (entpr. 55. Geburtstag)
  • Infektionsdiagnostik: Ausschluss von HIV, Hepatitis B/C und Syphilis bei den Spendern.
  • Beratungen: Unabhängige psychosoziale und juristische Aufklärung.
  • Ist die Embryonenspende auch für Alleinstehende möglich?

    Aus juristischen Gründen vermittelt das Netzwerk Embryonenspende nur an

    Paare. Diese Paare können verheiratet, unverheiratet und Frauenpaare sein.

4. Die Entscheidung auf der Waagschale: Perspektiven & Praxiserfahrungen

Perspektive 1: Das Spenderpaar

Nachdem das eigene Wunschkind geboren wurde, stellt sich die Frage nach dem Verbleib der tiefgefrorenen Keimzellen im Kryotank.

„Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie zermürbend und schmerzhaft die Jahre des Wartens auf ein Kind sind. Als unsere beiden Töchter geboren waren, wussten wir: Unsere Familie ist komplett. Unsere verbliebenen kryokonservierten Embryonen einfach verwerfen zu lassen, brachte unser Herz nicht über sich. Die Entscheidung, unsere Embryonen zu spenden, hat unserer eigenen Kinderwunschreise im Nachhinein einen noch tieferen Sinn gegeben.“


— Erfahrungsbericht eines Spenderpaares nach erfolgreicher ICSI-Behandlung

Praxisbeispiel 1: Spenderpaar Leyla & Mark (35 & 38 Jahre)

Ausgangslage: Leyla und Mark wurden nach zwei Behandlungszyklen glückliche Eltern. Im Kryotank unserer Praxis lagerten noch zwei entwicklungsfähige Blastozysten.
Entscheidungsprozess: Die jährliche Lagerrechnung war ein ständiges Mahnmal. Nach einer ergebnisoffenen psychosozialen Beratung sprachen beide offen über ihre Bedenken bezüglich eines biologischen Geschwisterkindes.
Ergebnis: Leyla und Mark entschieden sich aus tiefer Dankbarkeit für die Spende. Das Wissen, geholfen zu haben, empfinden beide als inneren Frieden.

Perspektive 2: Das Empfängerpaar

Für Empfängerpaare eröffnet die Embryonenspende das unmittelbare Erleben von Schwangerschaft und Geburt – verbunden mit der aktiven Verarbeitung des Abschieds von den eigenen Genen.

Praxisbeispiel 2: Empfängerpaar Elena & Matteo (39 & 41 Jahre)

Ausgangslage: Nach einer Krebstherapie bei Matteo und vorzeitigen Wechseljahren bei Elena war eine Schwangerschaft mit eigenen Keimzellen medizinisch ausgeschlossen.
Entscheidungsprozess: Elena hatte anfangs Sorge, ein Kind ohne eigene Gene nicht als vollkommen ihr eigenes annehmen zu können. Wissenschaftliche Einblicke in die Epigenetik (die intensive mütterliche Prägung während der Schwangerschaft) halfen entscheidend.
Ergebnis: Elena wurde im zweiten Transferzyklus schwanger. Heute sagt das Paar: „Vom ersten Moment an, als wir den Herzschlag im Ultraschall sahen, gab es für uns keine Zweifel mehr. Es ist unser Kind.“

5. Ist die Embryospende der richtige Weg für Sie? Unser Entscheidungskompass

Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen braucht Zeit und Ruhe. Um Ihnen und Ihrem Partner eine erste strukturierte Orientierung zu geben, haben wir einen diskreten, anonymen Selbsttest entwickelt:

Kinderwunschpraxis Kiwup

Entscheidungskompass Embryospende

Ein diskreter Selbsttest zur persönlichen Orientierung. Jedes Bauchgefühl ist berechtigt und wird von uns geschätzt.

Aus welcher Perspektive möchten Sie den Test durchführen?

6. Das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung

In Deutschland gilt der Grundsatz: Das Kindeswohl und das Recht auf Identitätsfindung wiegen höher als der Wunsch nach vollständiger Anonymität.

Praxisbeispiel 3: Identitätssuche im Erwachsenenalter

Szenario: Noemi erfährt von ihren Eltern bereits während Ihrer Kindheit, dass sie dank einer Embryonenspende geboren wurde. Sie wendet sich als 19-jährige mit Ihrem Personalausweis und ihrer Geburtsurkunde an das Zentrale Notariat für alle Geburten

Notariat Dr. S. Sammet, Marktplatz, 89420 Höchstädt/Donau.

um das Spenderpaar kennen zu lernen.

Ablauf & Ergebnis: Das Spenderpaar hatte sich damals bewusst darauf eingestellt: Sollte ein Kind aus ihrer Embryospende entstehen, sich mit ihm zu treffen. Ein respektvolles, gegenseitigen Kennenlernen in der Kinderwunschpraxis, in der der Kryotransfer vor ca. 20 Jahren erfolgte, beantwortet Noemis Herkunftsfragen.

 

7. Embryonenspende in Deutschland: Zuweisung über das Netzwerk & Ablauf bei Kiwup

In Deutschland erfolgt die Vergabe und Vermittlung gespendeter Embryonen aus rechtlichen Gründen streng kontrolliert über das Netzwerk Embryonenspende e.V.. Als kooperierendes Transferzentrum führen wir bei Kiwup die medizinische Vorbereitung, die Erstgespräch mit dem Empfängerpaar und den eigentlichen Transfer durch.

Schritt 1
Kontaktaufnahme mit dem Netzwerk Embryonenspende e.V.

Der erste formale Schritt führt über den Verein. Sie füllen den Aufnahmeantrag in die Zentralkartei aus und reichen die erforderlichen Basisunterlagen ein.

Schritt 2
Prüfung, Lagerort & Eignung

Das Netzwerk prüft, wo eine passende Spende lagert (ob bereits im Labor von Kiwup oder in einem Partnerzentrum) und ob diese medizinisch und phänotypisch (Blutgruppe, Statur, Augen- und Haarfarbe) optimal passt.

Schritt 3
Zuweisung an die Kinderwunschpraxis Kiwup

Sobald die Freigabe und Zuordnung vorliegen, wird die Empfängerin an unsere Praxis zugewiesen. Ab diesem Moment übernehmen wir Ihre vollständige medizinische Betreuung.

Schritt 4
Endometriumaufbau (Vorbereitung auch heimatnah)

Die Gebärmutterschleimhaut wird im natürlichen Zyklus oder mit Hormongaben vorbereitet. Überregionale Patientinnen können Ultraschallkontrollen bequem bei ihrer heimatnahen Frauenärztin durchführen lassen.

Schritt 5
Schonendes Auftauen & Kryotransfer bei Kiwup

Zum optimalen Einnistungszeitpunkt wird die Blastozyste schonend aufgetaut (Thawing) und von Frau Dr. med. Julia Ittstein in der Regel schmerzfrei über einen feinen Katheter eingesetzt.

8. Was kostet eine Embryonenspende in Deutschland?

Die Spende überzähliger Embryonen in Deutschland ist streng nicht-kommerziell: Weder Spender noch das Netzwerk oder die Zentren dürfen mit der Spende einen Gewinn erzielen. Für Empfänger fallen lediglich die reinen Sach- und Verfahrenskosten sowie die ärztlichen Leistungen nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) an:

  • Aufwandspauschale des Netzwerks: 150 € (gemäß den Statuten des Netzwerks zur Abdeckung der Dokumentations- und Vermittlungskosten).
  • Labor- & Infektionsdiagnostik der Spender: Ca. 200 € für die vorgeschriebene Sicherheitsanalytik.
  • Medizinische Leistungen in der Praxis Kiwup (GOÄ): Ca. 1.300 € für die Vorbereitung, das Zyklusmonitoring, das labortechnische Auftauen, die Kultur und den Transfer.
  • Kryolagergebühr für 6 Monate 204 €:  Wir berechnen für die Empfängerin für die Lagerung des Embryos für bis zu 6 Monaten eine Lagergebühr von 204 €. Wichtig: Allen beteiligten Parteien (unserer Praxis, dem Netzwerk sowie Ihnen als Paar) ist an einem zügigen, reibungslosen Ablauf gelegen, um wertvolle Zeit zu sparen und Zusatzkosten zu vermeiden.
  • Für Spenderpaare: Die Freigabe zur Spende ist für das Spenderpaar vollständig kostenfrei. Sämtliche zukünftigen Lagergebühren im Kryotank entfallen ab dem Tag der Freigabe.

9. Experteneinschätzung aus unserer Praxis

„Die Embryonenspende ist kein medizinischer Routineeingriff, sondern eine zutiefst menschliche Herzensentscheidung, die von Verantwortungsbewusstsein und Respekt getragen wird.

In meiner täglichen Arbeit begegne ich regelmäßig beiden Seiten: Ich spreche mit Paaren, die nach jahrelanger, sehr leidvoller Therapie mit vielen Enttäuschungen, dankbar eine neue Chance ergreifen – und Paaren, die aus eigener Erfahrung wissen, wie schmerzhaft und langwierig unerfüllter Kinderwunsch sein kann, und deshalb selbstlos helfen möchten. Außerdem möchten diese Paare, die ihren Embryo spenden, lieber ihrem Embryo die Chance auf ein Leben geben als ihn zu verwerfen.

Es gibt in dieser Frage kein universelles ‚Richtig‘ oder ‚Falsch‘. Eine Entscheidung – sei es zur Spende, zum Empfang oder auch zur bewussten Beendigung der Kinderwunschbehandlung oder zum Verwerfen des Embryos – muss sich für beide Partner stimmig anfühlen. Genau diesen geschützten Raum für ergebnisoffene Aufklärung bieten wir Ihnen.“

Dr. med. Julia Ittstein
Expertin für Kinderwunschmedizin
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe • Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Weiterbildungsbefugte für die Facharztweiterbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie den Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Mehr über Dr. med. Julia Ittstein und das Praxisteam von Kiwup erfahren

10. Häufig gestellte Fragen zur Embryonenspende (FAQ)

Ist die Embryonenspende in Deutschland legal?

Ja. Während die Eizellspende in Deutschland verboten ist, ist die Weitergabe bereits entstandener, überzähliger Embryonen aus einer regulären Kinderwunschbehandlung nach dem Embryonenschutzgesetz zulässig.

Wie hoch sind die Erfolgschancen einer Embryonenspende?

Die Erfolgschancen liegen pro Transferzyklus bei etwa 30% iger Schwangerschaftsrate, da gespendete Embryonen meist das Blastozystenstadium (Tag 5) erreicht haben und es sich somit um entwicklungsfähige Embryonen handelt.

Kann das Kind später erfahren, wer die Spender sind?

Ja. Nach deutschem Verfassungsrecht hat jedes Kind ab Vollendung des 16. Lebensjahres das Recht auf Kenntnis seiner Abstammung. Eine vollkommen anonyme Spende ist in Deutschland gesetzlich ausgeschlossen.

Können auch überregionale Paare zu Kiwup kommen?

Ja. Ein Großteil unserer Patientinnen und Patienten reist überregional an. Erstgespräche und Vorbesprechungen führen wir komfortabel per Videosprechstunde durch; notwendige Voruntersuchungen können wohnortnah bei der eigenen gynäkologischen Praxis erfolgen.

Persönliche Beratung in der Kinderwunschpraxis Kiwup

Haben Sie Fragen zur Zuweisung über das Netzwerk oder möchten Sie ein unverbindliches Orientierungsgespräch mit Dr. med. Julia Ittstein und unserem Praxisteam vereinbaren?

Reproduktionsmedizin
in Bonn. –

Jeder Kinderwunsch ist einzigartig – und so auch der Weg dorthin. In unserer Kinderwunschpraxis schauen wir uns eure Situation ganz individuell an und entwickeln gemeinsam den passenden Behandlungsplan. Dabei stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: von unterstützenden Basistherapien bis hin zu modernen Methoden wie Insemination, IVF oder ICSI. Auf unserer Übersichtsseite erfahrt ihr mehr über die einzelnen Behandlungsschritte und wie wir euch auf eurem Weg begleiten können.